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Den Körper vorbereiten

Sechs Tipps, die die Fruchtbarkeit steigern.

Körperliche Aktivität

Grundsätzlich gilt: Je gesünder Sie und Ihr Partner sind, desto eher wird auch Ihr Kinderwunsch in Erfüllung gehen. Treiben Sie deshalb regelmäßig Sport, um Ihren Körper so richtig in Schwung zu bringen. Joggen, Radfahren oder Schwimmen regen den Kreislauf an, bauen den Stress ab und tragen so zur Fruchtbarkeit bei. Außerdem sind Fitness und gute Kondition die beste Voraussetzung, um auch später die „gewichtigen“ Monate der Schwangerschaft unbeschwert meistern zu können.

Gesunde Ernährung

Fettarme und nährstoffreiche Ernährung ist für den Körper immer gut – ganz besonders aber, um seine Fortpflanzungsfunktionen zu unterstützen. Die meisten Stoffe sind in einer ausgewogenen Kost ausreichend enthalten – wie Vitamine und Mineralstoffe in frischem Obst, Salat und Gemüse oder Kalzium in Joghurt, Reis und Orangensaft. Ebenso wichtig sind Eisen für die Sauerstoffversorgung im Blut (rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornbrot) und Jod für die Schilddrüsenfunktion (Fisch oder Kiwis).
Gesunde Ernährung fördert natürlich auch die Qualität der Spermien. Ihr Partner kann dazu beitragen, indem er jetzt viel Vitamin C, E und B12 zu sich nimmt. Wahrscheinlich muss er sich dazu nicht einmal groß umstellen, da alle drei Vitamine in sehr vielen Nahrungsmitteln vorkommen.

Ausreichend Folsäure

Beugen Sie rechtzeitig einem möglichen Mangel an Folsäure vor. Dies ist ein B-Vitamin, das z.B. Stoffwechselvorgänge wie die Neubildung von Zellen und roten Blutkörperchen unterstützt. Folsäure erhöht nachweislich die Fruchtbarkeit und ist z.B. in Spinat, Tomaten und roter Bete enthalten – mit Blick auf die geplante Schwangerschaft allerdings viel zu wenig. Denn in den ersten drei Monaten wird Ihr Körper so viel davon benötigen, dass Sie am besten schon jetzt mit Ihrem Arzt sprechen. Er oder sie kann Ihnen nahrungsergänzende Folsäure-Präparate aus der Apotheke empfehlen.

Messen der Basaltemperatur

Je besser Sie Ihren Zyklus kennen, desto genauer können Sie Ihre fruchtbaren Tage bestimmen. Mit der Temperaturmethode sogar fast stundengenau. Messen Sie dazu jeden Morgen zur selben Zeit Ihre Aufwachtemperatur. Steigt sie deutlich an, ist das ein Zeichen, dass Ihr Eisprung stattgefunden hat und Sie schwanger werden können. Wenn Sie nun einige Zyklen lang weitermessen und Ihre Temperaturkurve verfolgen, können Sie Ihren nächsten Eisprung ziemlich exakt vorhersagen. Der perfekte Zeitpunkt für eine Befruchtung liegt gleich in den ersten Stunden danach. Und wenn im Monat darauf die Temperaturhochlage mehr als achtzehn Tage andauert, dürfen wir Sie beglückwünschen: Wahrscheinlich sind Sie schwanger.

Zur einfachen Berechnung Ihrer fruchtbaren Tage können Sie natürlich auch einen Fruchtbarkeitskalender nutzen.

* Wichtig! Ein Fruchtbarkeitskalender basiert auf einer einfachen Durchschnittsberechnung. Wir raten ausdrücklich davon ab, ihn zur Empfängnisverhütung zu verwenden. Sollte Ihr Zyklus sehr kurz oder ungewöhnlich lang sein, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber sprechen, um eine mögliche Störung auszuschließen.

Arzt-Check

Es ist immer ratsam, sich von Zeit zu Zeit komplett vom Hausarzt durchchecken zu lassen – umso mehr, wenn sich trotz aller Versuche nichts in Ihrem Bauch regen will. Manchmal gibt es medizinische Gründe, die sich leicht therapieren lassen. Am besten nehmen Sie Ihren Partner gleich mit in die Praxis. Idealerweise macht der Arzt/die Ärztin bei Ihnen beiden einen Bluttest. Dieser kann sicherstellen, ob Ihr Hormonhaushalt im Gleichgewicht ist oder z.B. zu viele Schwermetalle im Körper vorliegen und Ihre Fruchtbarkeit einschränken.

Entspannung üben

Was Sie zum Schwangerwerden vor allem brauchen, ist viel, viel Zeit und Spaß mit Ihrem Partner. Und wenn es nicht gleich klappt: Bleiben Sie gelassen! Lustvoll-romantische Zweisamkeit ist nachweislich sehr viel fruchtbarer als „Sex nach Kalender“, der Sie beide unter Leistungsdruck setzt. Bei etwa 75 Prozent aller Paare wird die Wartezeit innerhalb nur eines Jahres mit einer Schwangerschaft belohnt. Nach einem weiteren Jahr sind es bereits 90 Prozent.* Ihre Chancen auf einen Babybauch stehen also gut.
* Quelle: Qualimedic.com AG



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