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Material-Informationen

daraus bestehen NUK Produkte

NUK entwickelt Produkte, die Kinder in ihrer gesunden Entwicklung unterstützen sollen. Deshalb legen wir höchsten Wert auf die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien und testen NUK Produkte genau, bevor sie auf den Markt kommen. Hier erfahren Sie alles über unsere Materialien und welche Eigenschaften sie jeweils haben. 

Sauger – Latex oder Silikon?

Reine Geschmackssache

Latex oder Silikon

Egal ob Naturprodukt oder Spezialkunststoff, alle NUK Sauger sind weich und passen sich dem kindlichen Gaumen an. Falls Sie unsicher sind, welches Material besser für Ihr Kind ist, können Sie auch Ihr Kind entscheiden lassen. Viele akzeptieren nur das eine oder andere. 

Selbstverständlich können Sie das Saugermaterial auch „wechseln“.

Latex – der widerstandsfähige Naturstoff
NUK Latexsauger werden aus der Gummimilch (Latex) des Kautschukbaumes gewonnen und haben eine honiggelbe Farbe. Latexsauger fühlen sich warm und weich an. Sie sind besonders flexibel und reißfest – und so auch für Babys mit ersten Zähnchen gut geeignet. 

Durch seinen natürlichen Ursprung besitzt Latex einen leichten Eigengeschmack. Fette in der Nahrung oder direkte Sonneneinstrahlung lassen Latex schneller altern und porös werden. Wird ein Latex-Sauger klebrig, ist das ein natürliches Zeichen, dass Sie ihn gegen einen neuen austauschen sollten, in der Regel nach 1-2 Monaten.

Silikon – der hochwertige Kunststoff
NUK Silikonsauger bestehen aus einem hochwertigen Kunststoff. Das klare Silikonmaterial lässt sich leicht reinigen und ist besonders temperaturbeständig. Auch direkte Sonneneinstrahlung oder Fette lassen das Material nicht altern. Silikonsauger sind geruchs- und geschmacksneutral. 

Allerdings besitzt Silikon eine etwas geringere Biss- und Reißfestigkeit als Latex. Aus diesem Grund verwendet NUK in der Saugergröße 3 auch festeres und bissbeständigeres Silikonmaterial.

Ein Silikon-Sauger sollte auch bei kleinen Beißspuren oder anderen Beschädigungen sofort ausgetauscht werden. 

Aus Hygiene- und Sicherheitsgründen empfiehlt es sich generell, alle Sauger – ob Latex oder Silikon – nach 1-2 Monaten auszutauschen. 

Flaschen – Glas oder Kunststoff?

Zwei Materialien unglaublich viele Vorteile

Fläschchen aus Glas oder Kunststoff

NUK Babyflaschen werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Der größte fühlbare Unterschied besteht dabei zwischen Glas und Kunststoff – beide Materialien sind sehr gut für die Milchnahrung geeignet. Hier bekommen Sie einige Entscheidungshilfen.

Glas – umweltfreundlich und hygienisch 
Glas ist der Klassiker unter den Materialien für Trinkbehälter – auch bei der Babynahrung. Durch seine heute höhere Kratzfestigkeit ist Glas ein besonders robustes und umweltfreundliches Material. NUK bietet ausschließlich Produkte aus Borosilikatglas, das durch seine vernetzte Oberflächenstruktur besonders temperaturbeständig ist. Dank der hohen Transparenz des Glases können Sie beim Reinigen der Trinkflaschen Milch- oder Getränkerückstände besonders gut erkennen. Die hohe Temperaturbeständigkeit macht es möglich, dass Sie Glasfläschchen beliebig oft reinigen und auskochen können. Und sollten Sie bei älteren Kindern auch Tee oder Säfte zufüttern, verfärbt sich das Flaschenglas nicht. 

Kinder sollten dennoch nie unbeaufsichtigt mit Glasflaschen bleiben, da sie nicht so leicht sind, wie Kunststoffflaschen.

Als zusätzlichen Bruchschutz können Sie einen NUK Silikonschutz für Glasflaschen verwenden.

Kunststoff – leicht und bruchfest 
NUK bietet Babyflaschen aus den Kunststoffen Polypropylen (PP), Polyamid (PA) und Polyphenylensulfon (PPSU) an. Sie sind besonders leicht und bruchsicher, und damit optimal für zu Hause und unterwegs geeignet.

Babyflaschen aus Polyamid kommen der Glasflasche optisch näher, da sie hochtransparent sind. Fläschchen aus Polypropylen sind milchig-transparent, besonders robust und können sogar tiefgefroren werden. Ebenso wie PPSU, dass zudem geruchslos und sehr beständig ist. Alle von uns verwendeten Kunststoffe sind, wie gesetzlich gefordert, natürlich frei von BPA.

Allerdings ist Kunststoff nicht so hitzebeständig wie Glas und neigt eher zum verkratzen. Tauschen Sie von innen verkratze Flaschen aus, da sich in den Kratzern leichter Keime festsetzen können.

Tipp: Damit Sie und Ihr Kind lange zufrieden mit Trinkflaschen aus Kunststoff sind, empfehlen wir, Flaschen nicht in der Mikrowelle zu erwärmen oder zu desinfizieren. NUK Trinkflaschen sind zum Auskochen und zur Dampfsterilisation gut geeignet.

Rund um BPA

Alle Informationen zum BPA-freien Sortiment von NUK

Unser Qualitätsanspruch zeigt sich in der kompromisslosen Auswahl von Rohstoffen, in der Produktsicherheit, Umweltverträglichkeit und in permanenten Qualitätskontrollen. Angepasst an eigene Untersuchungen und wissenschaftliche Erkenntnisse optimiert NUK sein Produktsortiment regelmäßig. Deshalb wurde schon deutlich vor dem gesetzlichen Verbot für unsere Flaschenproduktion auf den Einsatz des BPA-haltigen Polycarbonat (PC) verzichtet. Was Sie zum Thema wissen müssen, finden Sie hier.

Was ist BPA?
Die Abkürzung BPA steht für Bisphenol A. BPA ist ein Inhaltsstoff des Kunststoffes Polycarbonat (PC), den wir täglich benutzen, z.B. im Umgang mit Plastiktüten, Lebensmittelverpackungen, aber auch Mobiltelefonen, CDs und Sonnenbrillen, Klebstoffen und Nagellack.

Warum ist BPA in die Kritik geraten?
Während BPA bis zur Jahrtausendwende weitestgehend unbeachtet in der Produktion des Kunststoffs PC verwendet wurde, begann seit den 2000er Jahren eine Diskussion unter Medizinern und Wissenschaftlern über die Wirkungen von BPA auf lebende Organismen. Die Studienlage war nicht einheitlich und wurde daher in unterschiedlichen Ländern und von verschiedenen Instituten sehr widersprüchlich bewertet. Eine öffentliche Debatte nahm die kritischen Einschätzungen auf und machte BPA zu einem vieldiskutierten Thema in den Medien. 

Als vielfach für seine Qualitätsprodukte ausgezeichneter Marktführer hat NUK langjährige Erfahrung mit Babyflaschen aus BPA-freien Materialien wie zum Beispiel Glas oder Polypropylen (PP). Durch den vollständigen Verzicht auf BPA gab NUK den Eltern bereits frühzeitig ein Stück Sicherheit zurück. Am 1. Juni 2011 trat das Verbot in Kraft, BPA-haltige Babyartikel in der EU herzustellen und zu vertreiben. NUK verzichtete bereits lange vor der Forderung der EU auf BPA-haltige Flaschen aus Polycarbonat und konnte seine Babyprodukte daher schon Jahre vor dem endgültigen Verbot als „BPA free“ kennzeichnen.

Wie schätzen die Behörden die Gefahren durch BPA ein?
Zuständige Behörden wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) oder das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) äußern sich zum Thema BPA auf ihren Internetseiten:

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):

Woraus bestehen die BPA-freien Trinkflaschen?
Die Produktspanne für Alternativen ohne BPA ist groß. Welche Materialien im Detail dahinterstecken erläutern wir hier:

Glas
Eines der ältesten Materialien, das Menschen kennen, nutzt auch NUK für die Herstellung von Babyflaschen. Glas ist besonders hygienisch und temperaturbeständig. NUK verwendet dabei ausschließlich Borosilikatglas, das durch seine vernetzte Oberflächenstruktur kaum abnutzt und Temperaturschwankungen standhält.

PP (Polypropylen)
Polypropylen ist ein lichtdurchlässiger Kunststoff, der von NUK für die Herstellung BPA-freier Babyflaschen eingesetzt wird. Seine glatte Oberfläche sorgt für eine angenehme Haptik. Er ist besonders bruchsicher und eignet sich sogar zum Einfrieren.

PA (Polyamid)
Polyamid ist ein Kunststoff mit einer hochtransparenten Optik, die er durch chemische Beständigkeit beibehält – Verfärbungen und Trübungen kommen daher nicht vor. Polyamid ist BPA-frei, allerdings nicht für die Mikrowelle geeignet.

PPSU (Polyphenylsulfon)
Polyphenylsulfon ist der bruchsicherste Kunststoff unter den Alternativmaterialien. Er ist extrem temperaturbeständig und sehr gut für die Dampf- und Mikrowellensterilisation geeignet. Seine Kratzfestigkeit macht ihn zwar extrem hygienisch, dafür hat die hochtransparente Struktur aber einen leichten Gelbstich.

Wo finde ich mehr Informationen?
In unserer Rubrik „Fragen und Antworten“ haben wir weitere Details zum Thema BPA aufgelistet.