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Aktuelles

Liebe Eltern,

mein Name ist Michael Frankenstein, ich bin der Geschäftsführer der MAPA GmbH in Zeven, dem Hersteller der NUK Markenprodukte.

NUK Babyschnuller werden derzeit vom BUND (Deutschland) und Global 2000 (Österreich) angegriffen, weil bei deren Untersuchungen Spuren von Bisphenol A (BPA) in den NUK Produkten gefunden worden sind.

BPA ist einer von mehreren Rohstoffen, der zur Herstellung von Polycarbonat (PC) benötigt wird. BPA wird dabei im Material „eingebaut“ und ist dann darin fest gebunden. Das vom BUND und Global 2000 beauftragte Labor, hat nach einer bisher umstrittenen Methode die NUK Babyschnuller mechanisch zerstört und chemisch behandelt. Dass so aus den PC-Teilen der Schnuller BPA herausgelöst werden kann, ist möglich.

Entscheidend für die mögliche Gesundheitsgefährdung eines Produktes ist jedoch nicht, ob der Inhaltsstoff im Material enthalten ist, sondern ob er im Gebrauch herausgelöst wird. Dies haben übereinstimmend sowohl das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Deutschland als auch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in ihren aktuellen Stellungnahmen wiederholt klargestellt.

Bei NUK lassen wir alle unsere Produkte laufend auf ihre Verbrauchersicherheit überprüfen. Wenn wir nur das geringste Risiko sehen, ändern wir unsere Produkte oder nehmen sie vom Markt. Ich bin überzeugt, dass wir jederzeit unserer Verantwortung als Hersteller gerecht werden. NUK gibt es schon seit mehr als 50 Jahren in mittlerweile über 100 Ländern auf der Welt und wir tun alles, um die gesunde Entwicklung Ihres Babies mit unseren Produkten zu unterstützen – bisher und auch in Zukunft.

Um immer sichere NUK Qualität garantieren zu können, liegen unsere internen Anforderungen generell deutlich über den industriellen Standards, verbindlichen Normen oder gesetzlichen Vorschriften. Wir lassen uns hierbei laufend durch namhafte und unabhängige Institute in Deutschland und anderen Ländern überprüfen. Und deren Ergebnisse sind nicht käuflich – auch nicht für uns.

Unabhängige Untersuchungen bestätigen, dass von NUK Babyschnullern keine Gesundheitsgefährdung ausgeht.

Aus ihren Anfragen bei unserem Elternservice und in ihren Briefen oder E-Mails an uns lese ich jedoch ihre Verunsicherung. Ich kann daher verstehen, wenn Sie, liebe Eltern, zukünftig darauf achten wollen, dass die Schnuller, die Sie für Ihr Baby kaufen, „BPA frei“ sind. Von NUK gibt es schon jetzt eine Vielzahl von Babyschnullern, deren Kunststoffteile kein PC und somit auch kein BPA enthalten. Zu ihrer Orientierung haben wir diese Schnuller für Sie in der beigefügten Übersicht zusammengefasst und werden zukünftig auf den Packungen einen deutlichen Hinweis anbringen, der Ihnen helfen wird, sich zu orientieren.

Damit Sie sich mit NUK ganz sicher fühlen können, haben wir uns entschlossen, noch einen Schritt weiterzugehen. NUK wird bis zum Jahresende auf den Einsatz von PC bei allen Babyschnullern im Sortiment verzichten. PC wird dabei durch das milchige Polypropylen (PP) oder das glasklare Tritan ersetzt werden. Beide Materialien sind von uns eingehend geprüft worden: NUK garantiert Ihnen auch weiterhin sichere Produkte.

Wenn Sie Fragen haben oder uns etwas mitteilen möchten, wenden Sie sich gerne an unseren Elternservice unter nuk-info@mapa.de oder rufen Sie uns an. Unsere Mitarbeiter erreichen Sie unter 01801-62 72 46 (0,04 Euro/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Min.).

Mit freundlichen Grüßen
Michael Frankenstein


Weiterführende Informationen:

Beruhigungssauger ohne Bisphenol-A (BPA)

Hier finden Sie eine Liste aller Beruhigungssauger von NUK ohne Bisphenol-A.

NUK Produkte ohne Bisphenol-A (BPA)

Hier finden Sie eine Liste aller Produkte von NUK ohne Bisphenol-A.


AGES-Risikobewertung zu Bisphenol A in Schnullern

"Die Gesamtmessungen an Schnullern nach Migration in Speichelsimulanzien ergaben bei allen Proben nicht bestimmbare bzw. nur sehr geringe Gehalte an Bisphenol A." Weiterlesen auf www.ages.at

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

"Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Beruhigungssauger aus Latex und Silikon auf Bisphenol A untersucht." Weiterlesen auf bfr.bund.de

ÖKO-TEST zum Thema "Bisphenol A in Schnullern"

"Eine neue Untersuchung von Babyschnullern auf Bisphenol A klingt erschreckend, ist es aber nach Expertenmeinung nicht." Weiterlesen auf www.oekotest.de

Eltern.de über "Schadstoffe in Schnullern"

"Erst mal: Bitte keine Panik! Eltern.de hat die wichtigsten Informationen zu Bisphenol A zusammengestellt." Weiterlesen auf www.eltern.de