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Flaschenernährung

 

Muttermilch oder Pre-Nahrung mit der Flasche füttern

Nicht oder nicht vollständig gestillte Babys erhalten entweder abgepumpte Muttermilch der eigenen Mutter oder Säuglingsmilchnahrung mit dem Fläschchen. Auch bei der Flaschenfütterung kann die für das Baby überaus wichtige Nähe zwischen Mutter (oder Vater) und Kind hergestellt werden. Direkter Haut- und/oder Körperkontakt zum Baby beim Füttern, Augenkontakt halten und die Signale des Babys beachten, unterstützen das Bonding. 
Die Säuglingsmilchnahrung sollte stets gemäß der Herstellerangaben und immer nur für den direkten Verbrauch zubereitet werden. Nach jeder Mahlzeit müssen Flaschen und Trinksauger gründlich gereinigt werden.1 Auch bei der Auswahl des passenden Trinksaugers gibt es einige Punkte zu beachten. 

Die Wahl des Trinksaugers

Bei der Flaschenfütterung steht der richtige Trinksauger im Mittelpunkt. Dieser sollte sowohl das physiologische Saugmuster eines Säuglings unterstützen als auch den Wechsel zwischen Stillen und Flaschenfütterung problemlos ermöglichen. Diese fünf Aspekte sind entscheidend (siehe Abbildung 1):
 

First Choice+

Für tägliches Füttern mit der Flasche

1 2 3 4 5
HIER SCHIEBEN

Nature Sense

Für gestillte Babys

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Wechsel durch Schieben die Art des Trinksaugers und erfahre die Unterschiede durch Anklicken der Infopunkte

 

Der NUK First Choice+ Trinksauger

…bietet für jede Situation die optimale Auswahl: 

  • Größe S für Pre-Nahrung, Muttermilch, Wasser und Tee 
  • Größe M für Milchnahrung 
  • Flow Control für alle Nahrungsarten und für selbstständig trinkende Babys (ab dem 6. Monat). Der Trinkfluss kann mit Flow Control Sauger vom Baby selbst kontrolliert werden.

Die NUK Softzone

…sorgt dafür, dass sich der Sauger dem Gaumen optimal anpasst. 

Die NUK Form

…ist asymmetrisch geformt, nach dem Vorbild der Mutterbrust beim Stillen. 
…passt sich durch die gewölbte Oberseite dem Gaumen des Kindes an. 
…lässt der Zunge durch die abgeflachte Unterseite ausreichend Platz für die natürliche Saugbewegung. 

Die breite Lippenauflage

…sorgt für ein vertrautes Gefühl wie an der Brust bei gleichzeitig gutem Mundschluss. 

Das Anti-Colic Ventil

…verhindert, dass Luft geschluckt wird. 
…sorgt für einen gleichbleibenden Trinkfluss, ohne abzusetzen. 

Der NUK Nature Sense Trinksauger hat mehrere feine Löcher

…die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Milchkanäle der Mutterbrust basieren. 
… entweder drei (S), sechs (M) oder neun (L). Das sorgt für einen für einen (doppelt) optimalen, gleichmäßigen und natürlichen Trinkfluss – je nach Trinkvorliebe des Babys

Die extraweiche Saugerspitze

…schmiegt sich dem Gaumen des Kindes optimal an.

Die NUK Form

…ist asymmetrisch geformt, nach dem Vorbild der Mutterbrust beim Stillen. 
…passt sich durch die gewölbte Oberseite dem Gaumen des Kindes an. 
…lässt der Zunge durch die abgeflachte Unterseite ausreichend Platz für die natürliche Saugbewegung.

Die breite, elastische Lippenauflage mit Struktur

…sorgt für ein vertrautes Gefühl wie an der Brust bei gleichzeitig gutem Mundschluss.

Das Anti-Colic Ventil

…verhindert, dass Luft geschluckt wird. 
…sorgt für einen gleichbleibenden Trinkfluss, ohne abzusetzen. 

Nährstoffzusammensetzung von Flaschenmilch

Wird nicht oder nicht ausschließlich gestillt, sollten Säuglinge eine nach gesetzlichen Regelungen hergestellte Säuglingsanfangsnahrung erhalten. Säuglingsanfangsnahrung (Pre- oder 1-Nahrung) ist von Geburt an und für das gesamte erste Lebensjahr geeignet. Darauf folgt Folgenahrung, die frühestens mit Beginn der Beikost gefüttert werden kann.1 Pre-Nahrungen sind in ihrer Konsistenz und Zusammensetzung der Muttermilch am ähnlichsten: Sie sind genauso dünnflüssig und enthalten wie Muttermilch als einziges Kohlenhydrat Milchzucker (Laktose). Die genaue Zusammensetzung von Säuglingsanfangs-, Folgenahrung und Beikost für Säuglinge und Kleinkinder wird europaweit über die Verordnungen EU 609/2013 und EU 2016/127 geregelt.

Hygiene bei der Zubereitung

Das Verdauungssystem von Säuglingen entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahrs. Das bedeutet, dass bestimmte Nahrungsbestandteile erst nach und nach aufgeschlossen werden können. Das Immunsystem im Darm ist noch unausgereift, so dass mit der Nahrung aufgenommene Keime schnell zu Magen-Darm-Infektionen und Durchfallerkrankungen führen können.

Aus diesem Grund sollten Eltern bei der Zubereitung von Mahlzeiten sowie bei der Aufbewahrung und Reinigung der Fläschchen einige Regeln beachten.1 Merkblätter für Eltern zum Thema „Bonding bei Flaschenfütterung“ oder „Abpumpen und aufbewahren“ finden Sie hier.

  • Milchfläschchen grundsätzlich frisch zubereiten und Milchreste immer verwerfen.
  • In den ersten Monaten kann abgekochtes Wasser für die Zubereitung der Nahrung verwendet werden, um eventueller bakterieller Verunreinigung des Wassers vorzubeugen.
  • Milchpulver sauber, trocken, gut verschlossen und nicht im Kühlschrank lagern. 
  • Vor der Zubereitung von Säuglingsnahrung immer gründlich die Hände mit Seife waschen und keine rohen Lebensmittel gleichzeitig in der Nähe zubereiten. Dadurch wird das Risiko mikrobieller Verunreinigungen von außen gemindert.
  • Flaschen und Sauger sollten immer direkt nach der Mahlzeit gründlich gespült, sorgfältig gereinigt und anschließend trocken aufbewahrt werden. Dabei ist die Reinigung in der Spülmaschine nicht empfehlenswert, da dort die erforderliche Temperatur von 80 Grad zum Abtöten von Bakterien nicht erreicht wird. Materialschonender und energiesparender ist die Desinfektion z. B. mit dem NUK Vaporisator, in dem gleichzeitig mehrere Flaschen und Zubehör mit heißem Dampf und völlig ohne Chemie hygienisch sauber gemacht werden können.


    Quellen:

    1. Koletzko B et al. Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen. Aktualisierte Handlungsempfehlungen von „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“, eine Initiative von IN FORM. Monatsschr Kinderheilkd 2016; 164: 771-798.
    2. Mund & Zähne – NUK Fibel rund um eine gesunde Zahn-, Mund- und Kieferentwicklung in Zusammenarbeit mit Dr. Hubertus von Treuenfels, Zahnarzt.
    3. Herrmann C. Orthodontische Flaschensauger. Kinder- und Jugendheilkunde 01/2010.
    4. Kreitschmann M et al. Sucking behaviour using feeding teats with and without anticolic system: a randomized controlled clinical trial. BMC Pediatrics 2018; 18: 115.
    5. Moral A et al. Mechanics of sucking: comparison between bottle feeding and breastfeeding. BMC Pediatrics 2010; 10: 6.
    6. Arsenina OI et al. Study of the act of sucking in healthy babies in breastfeeding and artificial feeding using NUK teats